Langfristige Lösung statt Symptombehandlung in Csesztreg

Nachträgliche Horizontalsperre eines Einfamilienhauses

In Csesztreg führten wir die nachträgliche Mauertrockenlegung eines Einfamilienhauses durch, nachdem frühere Sanierungsmaßnahmen – einschließlich neuer Boden- und Fassadendämmung – das Problem der durchfeuchteten Wände nicht beheben konnten. Wir zeigen auf, warum die Sanierung keine Lösung brachte und das Problem sogar verschärfte.

Im Norden des Komitats Zala, nahe der slowenischen Grenze, führten wir eine umfassende Injektionsabdichtung an einem Einfamilienhaus durch. Das Gebäude wurde vor einigen Jahren bereits umfassend renoviert. Dabei wurden ein neuer Bodenaufbau und eine Außenfassadendämmung aus Polystyrol angebracht – doch die Feuchtigkeit in den Wänden blieb bestehen.

Vorgeschichte: Veraltete Abdichtung – Sanierung griff zu kurz

Die ursprüngliche Horizontalsperre des Hauses bestand aus Dachpappenmaterial, das nach 50–60 Jahren seine Funktion nicht mehr erfüllen konnte. Durch die anhaltende Wasserbelastung von unten zersetzte sich das organische Material vollständig, zerfiel zu Staub, und zurück blieb lediglich eine durchfeuchtete, brüchige Schicht. Infolgedessen konnte die Feuchtigkeit ungehindert im Mauerwerk aufsteigen.

Die frühere Sanierung griff dieses grundlegende Problem leider nicht auf. Zwar wurde das Haus außen modern gedämmt und erhielt eine neue Bodenabdichtung, doch diese Maßnahmen verdeckten nur das eigentliche Problem – und verschärften es sogar. Die neue Bodenabdichtung leitete die aufsteigende Feuchtigkeit seitlich in die Wände weiter. Gleichzeitig verhinderte die Außendämmung die natürliche Atmung der Wand, sodass das restliche, ohnehin geschwächte Dachpappenmaterial der Feuchtigkeit nichts mehr entgegensetzen konnte.

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Fachliche Herangehensweise: Die Ursache beheben – nicht die Symptome

Unser Unternehmen verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz: Wir suchen stets nach der tatsächlichen Ursache des Problems – nicht nur nach einer kosmetischen Lösung. In diesem Fall war schnell klar: Nur der Austausch der alten, unbrauchbaren Abdichtung konnte eine dauerhafte Lösung bieten. Bereits bei der früheren Renovierung hätte diese grundlegende Maßnahme berücksichtigt werden sollen.

Ausführung: Kombinierte Innen- und Außeninjektion für vollständigen Schutz

Das gesamte Mauerwerk wurde im Abstand von 5-6 cm injiziert, um eine durchgehende Sperrschicht gegen Feuchtigkeit zu gewährleisten. Unser vorrangiges Ziel war, die Arbeiten möglichst von innen durchzuführen, um die bestehende Außendämmung nicht zu beschädigen.

In der Praxis war jedoch bei mehreren Wandabschnitten eine Außeninjektion unvermeidlich:

  • in den Ecken, wo eine saubere Abdichtung nur von außen möglich war,

  • unter Heizkörpern, wo der Zugang von innen stark eingeschränkt war,

  • im Bad, wo eine Inneninjektion ohne Beschädigung der Fliesen nicht möglich gewesen wäre.

An diesen Stellen wurde die Außendämmung fachgerecht durchbohrt und nach Abschluss der Arbeiten wieder instand gesetzt.

Fazit

Das Abdichtungsproblem des Hauses in Csesztreg ist ein klassisches Beispiel dafür, wie Sanierungen oft nur oberflächliche Symptome behandeln, nicht aber die strukturellen Ursachen. Mit unserem ganzheitlichen Ansatz konnten wir diesmal eine wirklich dauerhafte, fachlich fundierte Lösung liefern. Die Wände bleiben zukünftig trocken, und das Gebäude ist wieder für viele Jahrzehnte sicher nutzbar.

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