Abdichtung durch Injektion
Dauerhafter Schutz gegen feuchte Wände
Die aufsteigende Feuchtigkeit aus dem Boden ist nicht nur ein ästhetisches Problem, sondern kann auch erhebliche Bauschäden und gesundheitliche Risiken verursachen. Die Abdichtung durch Injektion ist eine effektive, schnelle und langfristige Lösung mit minimalem Aufwand und verhindert das weitere Vordringen der Feuchtigkeit.
Mit dem Injektionsverfahren können nahezu alle Wandarten und Baukörper abgedichtet werden. Die Materialien der injizierbaren Wände können vielfältig sein: Naturstein, Ziegel (hohl oder massiv), Lehm, Stampflehm, Fachwerk, Beton, Mörtel usw. Die kapillaren Strukturen, durch die das Wasser aufsteigt und in denen sich das Injektionsmaterial verteilt, unterscheiden sich je nach Material, weshalb sich auch das Injektionsmittel unterschiedlich ausbreiten kann.
Eine wichtige Voraussetzung für die Injektionsfähigkeit ist, dass das Material beim Bohren nicht zu bröckelig wird. Zwei Gesteinsarten sind jedoch nahezu nicht injizierbar, da sie extrem hart und kaum zu bohren sind: Granit und Basalt, beide mit geschlossenen Kapillaren. Bei diesen Wänden ist eine Abdichtung nur durch Diamantseilsägen möglich.
Das Injektionsverfahren im Überblick
Die Injektionsharze ähneln in ihrer Zusammensetzung teilweise dem Lack von Möbeloberflächen, andere basieren auf Silikon oder Silikatverbindungen. Ihre Aufgabe ist es, nach dem Aushärten eine durchgehende, horizontale, wasserundurchlässige Sperrschicht im Mauerwerk zu bilden.
Im Gegensatz zu den üblichen technischen Vorgaben (Bohrabstand von 10-15 cm), arbeiten wir mit einem engeren Abstand von 5-7 cm. Nur mit dieser nahezu verdoppelten Materialmenge können wir eine wirklich zuverlässige Abdichtung garantieren. Die Bohrlöcher haben einen Durchmesser von 12 mm und werden horizontal oder mit leichtem Gefälle gebohrt. Die Tiefe richtet sich nach der Wandstärke – wir bohren 5 cm weniger als die gemessene Mauerstärke, um ein Durchlaufen des Injektionsmaterials zu verhindern.
Damit sich das Injektionsmittel optimal verteilen kann, muss Feuchtigkeit im Mauerwerk vorhanden sein – was bei feuchten Wänden in der Regel gegeben ist. Sollte die Wand ungewöhnlich trocken sein (z.B. nach längerer Trockenperiode), müssen die Bohrlöcher vor dem Injektionsvorgang befeuchtet werden.
Nach dem Injektionsvorgang verteilt sich das Material innerhalb von etwa 2-3 Wochen im Mauerwerk. Danach werden die Bohrlöcher mit Mörtel oder Putz verschlossen.
Vorteile der Injektionsabdichtung
Ein großer Vorteil der Injektion ist, dass sie auch bei bewohnten Gebäuden mit minimalem Eingriff durchgeführt werden kann. Wo möglich, empfehlen wir die Horizontalsperre mit Stahlplatte, aber wenn diese Methode nicht anwendbar ist, stellt die Injektion eine sehr gute Alternative dar.
Während wir für die Stahlplattenabdichtung 20 Jahre Garantie gewähren (tatsächliche Haltbarkeit 60-80 Jahre), beträgt die Garantie für die Injektion 5 Jahre, mit einer erwarteten Wirksamkeit von etwa 15-20 Jahren.
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