Feuchte, salpeterbelastete und nasse Wände stellen nicht nur ein ästhetisches Problem dar, sondern gefährden auch die Bausubstanz des Gebäudes und die Gesundheit der Bewohner. Viele versuchen es mit provisorischen Lösungen, die das Problem nur vorübergehend kaschieren, jedoch keinen langfristigen Schutz bieten. Die wirkliche Lösung ist die nachträgliche Mauertrockenlegung, die die Feuchtigkeitszufuhr dauerhaft unterbricht und die Wände langfristig trocken hält.
Die Horizontalsperre mit Stahlplatte ist die einzige Methode, die eine 100% dauerhafte Lösung bei feuchten Wänden bietet.
Die Feuchtigkeit effektiv stoppen – mit nachträglicher Blechabdichtung
Bei diesem Verfahren wird ein feuerverzinktes, rostfreies Stahlblech mit einem pneumatischen Hammer in das Mauerwerk eingeschlagen. Die Stahlbleche werden in eine durchgehende, waagerechte Lagerfuge des Gebäudes eingetrieben, so dass rund um das Bauwerk eine durchgehende Sperrschicht entsteht. Durch das korrekte Überlappen der Bleche wird eine absolut wasserdichte Schicht gebildet, die das kapillar aufsteigende Wasser zuverlässig stoppt. Das Eindringen von Bodenfeuchtigkeit oder Grundwasser in das Bauwerk wird somit vollständig verhindert. Die feuchten, salpeterbelasteten Wände trocknen nachhaltig aus.
Der große Vorteil: Die Querschnittsfläche der Wand bleibt unverändert, es kommt zu keinem Absacken oder Setzen der Mauern und die Stabilität der Wände bleibt vollständig erhalten. Ein Aufschneiden oder Abtragen des Mauerwerks ist nicht erforderlich.
Haltbarkeit der Stahlplatte-Abdichtung
Diese Art der nachträglichen Mauertrockenlegung hat praktisch eine unbegrenzte Lebensdauer. Das eingeschlagene Stahlblech bildet eine völlig neue, perfekt abschließende Abdichtungsschicht im Mauerwerk, die den Weg des aufsteigenden Wassers dauerhaft blockiert. Die Lebensdauer des feuerverzinkten, rostfreien Stahlblechs beträgt in der sauerstoffarmen, geschlossenen Umgebung des Mauerwerks etwa 40 bis 60 Jahre – in vielen Fällen sogar so lange, wie das Gebäude selbst besteht.
Welche Mauerwerksarten für dieses Verfahren geeignet sind, erfahren Sie hier.

