Mauertrockenlegung durch Mauersägen
Für feuchte Wände mit regelmäßigem Fugenbild kann die Mauersäge-Methode eine besonders effektive Lösung zur nachträglichen Bauwerksabdichtung sein. Dieses Verfahren schützt das Gebäude zuverlässig vor dem weiteren Aufsteigen von Bodenfeuchtigkeit und sorgt so langfristig für trockene und sichere Wände.
Ablauf der Mauersäge-Methode:
- Im ersten Schritt wird das Mauerwerk abschnittsweise mit einer speziellen Maschine im Fugenbereich zwischen den Ziegeln durchtrennt.
- Anschließend wird in den gesägten Schlitz eine Kunststoff-Dichtungsbahn eingesetzt.
- Danach wird das Mauerwerk mit Kunststoffkeilen vorübergehend stabilisiert, um die Standfestigkeit der Wand zu gewährleisten.
- Zum Schluss werden die Hohlräume über der Dichtungsbahn sowie die Zwischenräume der Keile mit einem schrumpfkompensierten Material ausgefüllt.
Diese Mauersäge-Methode (Mauertrennung) ist bei Wänden anwendbar, die ein gleichmäßiges und zusammenhängendes Fugenbild aufweisen (z. B. Ziegelwände).
Eine spezielle Variante dieses Verfahrens ist das Mauer Schneiden mit Diamantseil – dies wird bei unregelmäßigem Fugenverlauf, besonders dicken Wänden oder extrem harten Mauerwerksmaterialien eingesetzt.
